Allgemeine Geschäftsbedingungen

§ 1 Geltungsbereich

Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) gelten für alle Verträge, die zwischen Christoph Kimberger, Lokalbahnzeile 31, 2500 Baden, Österreich (nachfolgend „Anbieter") und dem Kunden über die Website WeddingPictures2Go geschlossen werden. Abweichende Bedingungen des Kunden werden nicht anerkannt, es sei denn, der Anbieter stimmt ihrer Geltung ausdrücklich schriftlich zu.

Verbraucher im Sinne dieser AGB ist jede natürliche Person, die ein Rechtsgeschäft zu Zwecken abschließt, die überwiegend weder ihrer gewerblichen noch ihrer selbständigen beruflichen Tätigkeit zugerechnet werden können (§ 1 Konsumentenschutzgesetz – KSchG).

§ 2 Vertragsgegenstand

Der Anbieter stellt eine Online-Plattform zur Verfügung, über die Hochzeitsgäste Fotos hochladen können. Der Kunde (in der Regel das Brautpaar) erwirbt ein Nutzungspaket, das den Umfang der Nutzung (Anzahl Gäste, Fotos pro Gast, Speicherdauer) festlegt. Die Plattform ermöglicht dem Kunden die Verwaltung der hochgeladenen Fotos über ein Admin-Dashboard.

§ 3 Leistungsumfang

Die verfügbaren Pakete umfassen:

  • Basic: Bis zu 30 Gäste, 25 Fotos pro Gast, 1 Monat Speicherung – 20,00 €
  • Standard: Bis zu 70 Gäste, 25 Fotos pro Gast, 3 Monate Speicherung – 50,00 €
  • Premium: Bis zu 180 Gäste, 25 Fotos pro Gast, 6 Monate Speicherung – 150,00 €

Alle Preise verstehen sich als Bruttopreise (Endpreise). Es handelt sich um einmalige Zahlungen ohne automatische Verlängerung. Der Anbieter behält sich vor, im Rahmen von Aktionen zeitlich begrenzte Gratis-Pakete anzubieten.

§ 4 Vertragsschluss und Zahlung

Der Vertrag kommt durch die Auswahl eines Pakets und die erfolgreiche Zahlung bzw. Aktivierung (bei Gratis-Aktionen) zustande. Nach erfolgreicher Aktivierung erhält der Kunde Zugang zum Admin-Dashboard, wo er sein Hochzeits-Event erstellen und verwalten kann.

Sofern Zahlungen anfallen, werden diese über einen externen Zahlungsdienstleister abgewickelt. Der Anbieter speichert keine Zahlungsdaten (Kreditkarten, Bankdaten) auf eigenen Servern.

§ 5 Rücktrittsrecht (Widerrufsrecht)

Verbraucher haben gemäß § 11 Fern- und Auswärtsgeschäfte-Gesetz (FAGG) das Recht, binnen 14 Tagen ohne Angabe von Gründen vom Vertrag zurückzutreten. Die Rücktrittsfrist beträgt 14 Tage ab dem Tag des Vertragsschlusses.

Um Ihr Rücktrittsrecht auszuüben, müssen Sie uns mittels einer eindeutigen Erklärung (z.B. per E-Mail an [email protected]) über Ihren Entschluss, vom Vertrag zurückzutreten, informieren.

Hinweis zum vorzeitigen Erlöschen des Rücktrittsrechts: Wenn Sie ausdrücklich zugestimmt haben, dass mit der Leistungserbringung vor Ablauf der Rücktrittsfrist begonnen wird, und gleichzeitig bestätigt haben, dass Sie Kenntnis davon haben, dass Sie dadurch Ihr Rücktrittsrecht verlieren, erlischt das Rücktrittsrecht mit vollständiger Vertragserfüllung (§ 18 Abs. 1 Z 1 FAGG).

§ 6 Nutzungsbedingungen für Gäste

Gäste, die Fotos hochladen, müssen vor dem Upload ihre ausdrückliche Einwilligung zur Datenspeicherung und -verarbeitung geben (DSGVO-Einwilligung). Die hochgeladenen Fotos dürfen keine rechtswidrigen, beleidigenden oder anderweitig unangemessenen Inhalte enthalten. Der Anbieter und der Event-Administrator behalten sich das Recht vor, Fotos abzulehnen oder zu entfernen, die gegen geltendes Recht oder diese AGB verstoßen.

Jeder Gast kann maximal 25 Fotos pro Event hochladen. Die Fotos werden vor dem Upload automatisch komprimiert, um Speicherplatz zu optimieren, wobei eine gute Bildqualität erhalten bleibt.

§ 7 Speicherdauer und Löschung

Die Speicherdauer richtet sich nach dem gewählten Paket (1, 3 oder 6 Monate ab Aktivierung). Nach Ablauf der Speicherfrist werden alle Fotos und zugehörigen Daten unwiderruflich gelöscht. Der Kunde wird rechtzeitig vor Ablauf per E-Mail benachrichtigt und hat die Möglichkeit, alle Fotos herunterzuladen.

Der Kunde kann seine Fotos jederzeit vor Ablauf der Speicherfrist über das Admin-Dashboard herunterladen. Eine Verlängerung der Speicherfrist ist nicht möglich.

§ 8 Haftung

Der Anbieter haftet für Schäden nur bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit. Bei leichter Fahrlässigkeit haftet der Anbieter nur für Schäden aus der Verletzung einer wesentlichen Vertragspflicht (Kardinalpflicht), und zwar beschränkt auf den vorhersehbaren, vertragstypischen Schaden. Die Haftung für den Verlust von Daten wird auf den typischen Wiederherstellungsaufwand beschränkt, der bei regelmäßiger und gefahrentsprechender Anfertigung von Sicherungskopien eingetreten wäre.

Gegenüber Verbrauchern im Sinne des KSchG gelten die zwingenden gesetzlichen Haftungsbestimmungen. Die vorstehenden Haftungsbeschränkungen gelten nicht für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit.

§ 9 Urheberrecht

Die Urheberrechte an den hochgeladenen Fotos verbleiben bei den jeweiligen Fotografen (Gästen). Der Kunde erhält ein nicht-exklusives Nutzungsrecht an den hochgeladenen Fotos für private Zwecke. Der Anbieter erwirbt keine Nutzungsrechte an den hochgeladenen Fotos und verwendet diese nicht für eigene Zwecke (z.B. Werbung), es sei denn, der Kunde stimmt dem ausdrücklich zu.

§ 10 Verfügbarkeit

Der Anbieter bemüht sich um eine möglichst unterbrechungsfreie Verfügbarkeit der Plattform. Aufgrund der Natur des Internets und von Computersystemen kann der Anbieter jedoch keine ununterbrochene Verfügbarkeit garantieren. Geplante Wartungsarbeiten werden nach Möglichkeit vorab angekündigt.

§ 11 Schlussbestimmungen

Es gilt österreichisches Recht unter Ausschluss des UN-Kaufrechts. Für Verbraucher im Sinne des KSchG gelten die zwingenden Bestimmungen des Rechts des Staates, in dem der Verbraucher seinen gewöhnlichen Aufenthalt hat, sofern diese einen weitergehenden Schutz bieten.

Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus diesem Vertragsverhältnis ist, soweit gesetzlich zulässig, das sachlich zuständige Gericht in Baden bei Wien. Für Verbraucher gilt der Gerichtsstand gemäß § 14 KSchG (Wohnsitz, gewöhnlicher Aufenthalt oder Ort der Beschäftigung des Verbrauchers).

Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt. Die unwirksame Bestimmung wird durch eine wirksame Bestimmung ersetzt, die dem wirtschaftlichen Zweck der unwirksamen Bestimmung am nächsten kommt.

Stand: März 2026